Flugtag 2012 | Drucken |


Cobra von Sepp SchmirlDer Flugtag 2012 ist, wie auch die bisherigen Flugtage, sehr erfolgreich verlaufen. Diesmal sogar bruchfrei, das ist leider nicht jedes Jahr so. Und mit Überraschungen, nicht nur für die Gäste sondern auch für die Organisatoren.

Im Vorfeld war es eine Zitterpartie, denn die Wetterprognose änderte sich stündlich und war zeitweise als apokalyptisch zu bezeichnen. Umso größer die Freude über anfangs perfektes Wetter während es rundherum regnete. Dann doch eine kurze Unterbrechung wegen Regens, wobei sich die neue Überbauung des Hangars  als Unterstand bewährte. Bald ging es wieder weiter.


Als ob es bei der Vorbereitung nicht schon genug zu tun gäbe wurden wir von den Golser Freunden darauf hingewiesen dass für große Modelle (über 25kg) eine luftfahrtrechtliche Aufstiegserlaubnis einzuholen ist. Danke noch einmal für den Hinweis!

Zuckerl-AbwurfEs war schon knapp und die zuständige Sachbearbeiterin der Landesregierung war auf Urlaub. Es klappte trotzdem, die (im wahren Sinn des Wortes) größte Attraktion war gerettet, und zwar der Start der Pilatus Porter die Hans Prajka auch für Zuckerlabwurf und Bannerschlepp einsetzt. Vielen Dank für die blitzartige Hilfe an die zuständige Dienststelle der Landesregierung und an den Sachverständigen!

Impeller- und Turbinenjets bewiesen dass "schnell" nicht unbedingt "laut" heißen muss, dass man Energie zu einem größeren Teil in Vortrieb und zu einem kleineren Teil in Schall umwandeln kann.

Es gab aber auch eine eindrucksvolle Demonstration wie laut Modellflug sein kann, denn als Premiere für Frauenkirchen war diesmal das Austria-Pulso-Team dabei. Jets mit einem Pulsstrahl-Triebwerk das nur Vollgas arbeitet und erst stoppt wenn der Treibstoff aufgebraucht ist. Sie waren bis ins Stadtzentrum von Frauenkirchen zu hören.

ModeratorDer Moderator führte souverän mit Engagement, Wortwitz und Sachkenntnis durch das Programm. Als Neuigkeit gab es eine Sieger-Ehrung und einen von ihm gestifteten Pokal. Wie bewertet man Vorführungen? Jeder Modellflieger ist doch ein Individualist und es gibt so viele verschiedene hervorragende Leistungen wie Großmodelle, vorbildgetreue Nachbauten (Scale-Modelle), atemberaubende Speedmodelle, ästhetischen Kunstflug. Nicht zu vergessen dass manche Piloten eine weite Anreise mit LKW oder Anhänger in Kauf nahmen und sogar "Mannschaftssport" mit körperlichem Einsatz gezeigt wurde. Eine pfiffige Idee: Der Moderator hatte ein Schallpegelmessgerät mit und stellte fest welche Vorführung den lautesten Applaus erntete.

SiegerehrungDen Pokal konnte Sepp Schmirl mitnehmen, mit seinem Cobra Hubschrauber einer der Stars in der Szene. Die Mitglieder des MSC Frauenkirchen hätten zwar einen Heimvorteil beim Applaus gehabt, aber man einigte sich schnell auf einen fairen Modus.

Zwei Flugzeuge die in der Fotoserie zu sehen sind sind keine Modelle. Kleiner Tipp: Sie sind nur in der Luft und nicht auf dem Boden zu sehen.
Allerdings ist nicht alles was nicht auf dem Boden zu sehen ist kein Modell...
Ausreichend verwirrt? Es dürfte nicht allzu schwer zu erraten sein.

Vielen Dank für den zahlreichen Besuch! Vielen Dank an die GastpilotInnen die Jahr für Jahr unser Fest zu dem machen worauf wir uns immer wieder ein ganzes Jahr lang freuen. Vielen Dank an den Moderator und an die vielen unermüdlichen HelferInnen ohne deren Einsatz ein solches Fest gar nicht denkbar wäre!

Hier geht es zu den Bildern.


Nach dem Flugtag ist vor dem Flugtag, wir freuen uns auf nächstes Jahr!
Martin